Wann Verkäufer ein niedriges Angebot annehmen sollten

Viele Immobilienverkäufer haben sich vorgenommen, ihre Immobilie möglichst schnell zu verkaufen. Manche wissen, dass ein Immobilienverkauf eine nervenaufreibende Aufgabe ist, die den normalen Tagesablauf ganz schön durcheinander bringen kann.

Andere müssen zu einem bestimmten Stichtag verkauft haben, weil eine Folgefinanzierung davon abhängt. Unter diesem Druck sind manche Immobilienverkäufer versucht, auch ein niedriges Angebot anzunehmen, nur damit die Immobilie verkauft ist und man wieder zur normalen Tagesordnung zurückkehren kann. Dieser Artikel möchte Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie besser entscheiden können, was Sie in so einer Situation machen können.

Analysieren Sie Ihre finanzielle Situation

Viele Immobilienverkäufer lassen sich von ihren Gefühlen leiten. Das mag häufig gut gehen, doch in der Regel treffen Sie bessere Entscheidungen, wenn Sie versuchen, rationale Gründe zu finden. Bevor Sie ein Angebot annehmen, sollten Sie sich über Ihre finanzielle Situation im Klaren sein. Ein schneller Verkauf hat sicherlich viele Vorteile, doch letztlich geht es um viel Geld und wer kann es sich schon leisten, leichtfertig auf ein schönes Sümmchen zu verzichten?

Falls Sie sogar in der Situation sein sollten, Ihre Immobilie durch eine Zwangsversteigerung zu verlieren, dann ist die Annahme eines niedrigen Angebots wahrscheinlich Ihre einzige sinnvolle Option. Eine Zwangsversteigerung bringt in der Regel deutlich weniger, als wenn Sie Ihre Immobilie am „freien“ Markt verkaufen.

Verkauf zu einem Stichtag

Wenn Sie den Erlös Ihres Immobilienverkaufs für eine andere Finanzierung zu einem bestimmten Stichtag benötigen und dieser Tag X ist bald, dann sind Sie in einer unangenehmen Situation. Es ist jetzt unerheblich, ob es daran lag, dass Sie mit einem falschen Preis an den Markt gegangen sind und ob Sie zu lange auf den unbedarften Käufer gewartet haben, der Ihnen Ihren Wunschpreis für Ihre Immobilie bezahlt. Sie sind jetzt in dieser Lage und müssen das Beste daraus machen.

Viele halten den Druck nicht aus und wickeln aus Angst den Immobilienverkauf zu einem zu niedrigen Preis ab. Sie handeln aus der Motivation heraus, dass sie retten wollen, was noch zu retten ist. Sie sehen dies als ihre einzige Option an. Dies mag auch häufig so sein, doch manchmal gibt es noch Alternativen, wenn man danach sucht. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrer Bank, ob es Refinanzierungsmöglichkeiten gibt. Sprechen Sie vor allem nicht nur mit einer einzigen Bank! Wir sind in der glücklichen Lage, dass es in Deutschland Banken wie Sand am Meer gibt. Sie werden nur herausfinden, ob es für Sie eine bessere Lösung gibt, wenn Sie auch aktiv werden und nach ihr suchen.

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, mit einem professionellen Immobilienmakler zu sprechen. Immobilienmakler haben solche Fälle schon häufig zur Zufriedenheit aller gelöst. Es ist im jeden Fall besser, als ein lächerlich niedriges Angebot akzeptieren zu müssen.

Wann ist ein Angebot überhaupt niedrig?

Viele Immobilienverkäufer benötigen eine gewisse Summe für eine Folgefinanzierung und alle Angebote, die niedriger als dieser Betrag sind, werden als inakzeptabel eingestuft. Wir haben schon in anderen Artikeln über die Problematik an diesem Vorgehen gesprochen. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: Ein Immobilienverkäufer hat seine Immobilie vor Jahren zum Beispiel für 300.000 Euro gekauft. Jetzt bietet ihm jemand 320.000 Euro für die Immobilie. Kann das ein niedriges Angebot sein, obwohl es über dem damaligen Kaufpreis liegt? Ja, es kann!

Der Immobilienmarkt verändert sich und die Preise für die Immobilien auch. Sie sollten in jedem Fall einen Immobilienmakler einschalten, um den Wert Ihrer Immobilie verlässlich einschätzen zu können. Vielleicht sind momentan Immobilien wie die Ihrige in Ihrer Region gerade der Renner und Sie können einen besseren Preis erzielen. Es wäre schade, wenn Sie auf dieses Extrageld ohne Not verzichten würden.

Zusammenfassung

Egal was Ihre Gründe sind, ein niedriges Angebot in Erwägung zu ziehen; Sie sollten Hilfe von Experten einholen. Hierfür bietet sich für Sie die Beratung durch einen Immobilienmakler und/oder durch einen Finanzierungsexperten an. Treffen Sie bitte keine vorschnellen Entscheidungen, nur weil die Nachbarn oder Arbeitskollegen der Meinung sind, Sie sollten ein niedriges Angebot akzeptieren. Vertrauen Sie lieber auf den Rat von Immobilien-Fachleuten.

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